Ein Arbeitskreis von bw ver.di und ifak
Beginn: 12.01.2026
Zeit: montags, 18 - 21:30 Uhr, wöchentlich (nicht in den Ferien und an Feiertagen)
Die Diskussion über Flucht und Migration ist allgegenwärtig und nimmt weltweit wie auch in Deutschland an Schärfe zu. Sie wird von rechtspopulistischen Akteur*innen genutzt, um Angst zu schüren und politisches Kapital auf Kosten von Geflüchteten und Migrant:innen zu schlagen. Die real existierenden Herausforderungen für eine Gesellschaft werden dabei nicht nüchtern und konstruktiv benannt und bearbeitet, sondern negiert und über eine alleinige Verschärfung von Aufenthalts- und Zuzugsbedingungen für Geflüchtete geregelt.
In diesem Arbeitskreis wollen wir den Blick öffnen und Migration und Flucht aus einer globalen wie auch historischen Perspektive betrachten. Dies erleichtert den Teilnehmenden eine Einordnung der Problemfelder im Kontext von Migration und Flucht und ermöglicht die Erschließung neuer Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen von Wanderungsbewegungen. Die Meinungsbildung zu aktuellen Fragestellungen der Migrations- und Fluchtpolitik kann auf diese Weise versachlicht werden.
Zielgruppe:
Offen für ehrenamtlich und hauptamtliche Aktive, MultiplikatorInnen, Engagierte, Mitwirkende in Nicht-Regierungsorganisationen und politisch interessierte Menschen.
Methoden:
Lehrgespräche, Diskussionen, Arbeit in Gruppen, Arbeit mit Texten und Materialien
Anmeldung und Info:
Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak), Bernadette Tusch, Tel. 0551/48 71 41
