Sexismus und Antifeminismus begegnen uns auch in der Bildungsarbeit – mal offen und sichtbar, mal subtil in Sprache, Erwartungen oder im Umgang miteinander. Gleichzeitig treffen in Seminaren Menschen mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und gesellschaftlichen Positionierungen aufeinander. Gerade in der Bildungsarbeit zu globaler Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung werden Fragen von Geschlecht, Macht, Kolonialität, Rassismus und anderen Diskriminierungsformen häufig miteinander verwoben.

Doch was verstehen wir eigentlich unter Begriffen wie Sexismus, Antifeminismus, Feminismus, Misogynie oder Intersektionalität? Wie hängen sie zusammen, und welche Bedeutung haben sie für unsere Bildungsarbeit?

Im Workshop entwickeln wir eine gemeinsame Sprache, um sexistische und antifeministische Dynamiken sowie andere miteinander verschränkte Macht- und Diskriminierungsverhältnisse zu erkennen, einzuordnen und anzusprechen. Wir reflektieren, welche Rolle unsere eigene gesellschaftliche Positionierung dabei spielt, und beschäftigen uns mit konkreten Situationen aus der Seminarpraxis. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um Grenzen wahrzunehmen, grenzachtend zu handeln und auch in herausfordernden Situationen dialogfähig und handlungssicher zu bleiben.

Wir schaffen einen wertschätzenden und diskriminierungssensiblen Lernraum, in dem unterschiedliche Perspektiven willkommen sind, Wissen vermittelt, Methoden erprobt und Erfahrungen aus der Praxis gemeinsam reflektiert werden.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen und darauf, viele von euch am 19. September 2026 zu sehen!

Wann? 19.09.2026, 10:30–14:00 Uhr (eventuell etwas länger)

Wo? Migrationszentrum Göttingen, Neustadt 18, 37073 Göttingen

Anmeldung? per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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