


Aus unserem Netzwerk (medico international):
Welche Rolle spielt die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ (WPS) in Zeiten der Militarisierung, und was braucht es aus feministischer Perspektive, damit Frieden mehr bedeutet als die Sicherheit einiger weniger?
Donnerstag, 05.11.2026 Beginn: 19:00 Uhr
Aus unserem Netzwerk (PBI/ KUKA):
Zweitägige Schulung für Multiplikator:innen zum neuen Planspiel „Welt.Weit.Wirtschaft.“ an. Das Planspiel behandelt globale Lieferketten, wirtschaftliche Interessen und menschenrechtliche Verantwortung am Beispiel des Kohleabbaus in Kolumbien und der damit verbundenen Lieferbeziehungen zu deutschen Energieunternehmen. Teilnehmende schlüpfen dabei in Rollen aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Medien und Zivilgesellschaft und erarbeiten im Rollenspiel die unterschiedlichen Interessenlagen entlang der Lieferkette.
Uhrzeiten: Samstag 10:00-18:00 Uhr, Sonntag 10:00-15:00 Uhr
Ort: Lernort Kulturkapelle, Georg-Wilhelm-Straße 162, 21107 Hamburg (Nähe S-Wilhelmsburg)
Zielgruppe: Bildungsreferent:innen, sonstige Multiplikator:innen
Sprache: Deutsch
Teilnahme-Beitrag: kostenlos
Verpflegung: inklusive
Die Fortbildung qualifiziert Multiplikatorinnen für die pädagogische Arbeit. Im Mittelpunkt stehen fünf Themenbereiche: koloniale Machtverhältnisse, deutsche Kolonialgeschichte in Afrika, Dekolonisierung, koloniale Kontinuitäten sowie Widerstand und Selbstbestimmung.
Anhand von historischen Quellen, Videos, literarischen Texten und unterschiedlichen Perspektiven werden vielfältige Methoden vorgestellt und erprobt. Die Teilnehmenden lernen, historische Inhalte verständlich, diskriminierungssensibel und zielgruppenorientiert zu vermitteln und mit Gruppen über Erinnerung, Macht, Wissen, globale Verflechtungen und Handlungsmöglichkeiten ins Gespräch zu kommen.
17 - 19.00 Uhr
Wer gewinnt im wirklichen Leben? In Globalen Lernen gehen wir davon aus, dass alle Menschen gleichberechtigt sind, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religionszugehörigkeit oder Klassenzugehörigkeit. Aber haben wirklich alle die gleichen Chancen? Und welche Rolle spielt unsere sozioökonomische Herkunft dabei?
In unseren Fortbildungen haben wir Rassismus, Diskriminierung aufgrund von Religion oder Weltanschauung und Sexismus bereits häufiger beleuchtet. Mit Klassenunterschieden und Klassismus haben wir uns in unserem Bildungsprogramm „Bildung trifft Entwicklung“ bisher noch nicht beschäftigt.
Dabei prägt unsere sozioökonomische Herkunft - unsere Klassenherkunft -, wie wir sprechen, aussehen, was wir mögen und wo wir wohnen. Sie beeinflusst auch, wie wir uns fühlen, was wir uns zutrauen und welche Möglichkeiten wir für uns sehen.
myWeGa ist eine Fortbildungsreihe für pädagogische Fach- und Lehrkräfte zu Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Kindertagesstätte. Die Fortbildung ist ausgerichtet an den Grundlagen und Prinzipien des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0-10 Jahren in Hessen (BEP) und ist als „BEP-Fortbildung“ anerkannt.
Globales Lernen im Rahmen einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE) greift alltägliche Themen in der Kita auf, wie z.B. den Einrichtungsbetrieb, die Ernährung, das Lebensumfeld der Kinder oder das Spielzeug und beleuchtet diese unter Aspekten einer nachhaltigen Entwicklung. Gerechtigkeitsgedanken spielen dabei eine genauso wichtige Rolle wie ein bewusster und schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Aus unserem Netzwerk (Brot für die Welt):
09:00
Die Digitalisierung prägt unser Kommunikations- und Konsumverhalten und verändert auch die globale Wirtschaft grundlegend. Die Spielregeln bestimmen vor allem große Tech-Unternehmen aus den USA und China: Sie stellen digitale Infrastruktur und Algorithmen bereit, kontrollieren diese aber auch und ziehen daraus Profit.
Der Globale Süden wird – ähnlich wie einst durch den traditionellen Kolonialismus –als Lieferant von Rohstoffen und Daten ausgebeutet. Die Menschen werden auf billige Arbeitskräfte und Konsument*innen reduziert, sei es als Klickarbeiter*innen für KI, beim Smart Farming oder beim Rohstoffabbau für digitale Technologien.
Aus unserem Netzwerk ( Brot für die Welt):
09:00 - 13:00 Uhr
Viele Menschen möchten nachhaltiger leben, stoßen aber immer wieder an Grenzen: Oft sind nachhaltige Alternativen kompliziert, zu teuer oder nicht verfügbar. Hier kommt der „Handabdruck“ ins Spiel und fragt: Wie können wir Rahmenbedingungen so verändern, dass nachhaltiges Handeln für alle einfacher, naheliegender, preiswerter oder zum Standard wird?
Bildungsarbeit mit dem Handabdruck unterstützt und ermutigt Menschen, herauszufinden, wie sie sich für nachhaltige Strukturveränderungen engagieren können – in der Schule, im Betrieb, in der Kirchgemeinde, in der Kommune, auf Bundes- und EU-Ebene.
Wie kann eine lebenswerte und gerechte Zukunft für alle aussehen und was kann ich dazu beitragen? Die Methodenbroschüre "über:morgen – Utopien für eine gerechte Zukunft" lädt dazu ein, diese Fragen zu erkunden und Antworten zu finden. Sie eignet sich für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit (ab Klasse 8) und ist kostenfrei und digital verfügbar. Vier Module mit je sechs Methoden regen dazu an, globale Zusammenhänge besser zu verstehen und die eigene Resilienz angesichts globaler Krisen zu stärken. Sie ermutigen, utopisch zu denken, neue Zukunftsbilder zu entwerfen und eigene Projektideen zu entwickeln. Ergänzt werden die Methoden durch Hintergrundtexte sowie Literatur- und Materialempfehlungen. Hier können Sie die Methodenbroschüre herunterladen: https://globolog.net/ueber-morgen.html
Herausgeber: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)

