


Am 7. Mai 2026 hat die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg 12 Organisationen in das Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung in Hannover eingeladen, um die überarbeitete Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit mit landesweit tätigen Verbänden und Vereinen an öffentlichen Ganztagsschulen zu unterzeichnen. Der Rechtsanspruch der Ganztagsbetreuung an Grundschulen in Niedersachsen tritt jahrgangsweise bereits am 1. August 2026 in Kraft. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ist dafür sehr wichtig. Bereits seit 2004 arbeiten Land und Verbände aufgrund von Vereinbarungen zusammen. Viele der heutigen Partnerinnen und Partner sind seitdem dabei – ein Zeichen für gewachsene Strukturen und gegenseitiges Vertrauen. Die jetzt unterzeichnete Neufassung ist das Ergebnis eines intensiven Abstimmungsprozesses, der Ende 2023 begonnen hat. Das Programm "Bildung trifft Entwicklung" des Instituts für angewandte Kulturforschung e.V. ist mit dabei. Die Ministerin wurde aus Krankheitsgründen von Herrn Danzglock aus dem Kultusministerum vertreten.
Aus unserem Netzwerk (Witzenhausen postkolonial/ epn/ WeGa):
Koloniale Machtverhältnisse wirken bis heute nach – auch in unserer Region. Der Film „Kolonialismus made in Göttingen“ zeigt, wie diese Strukturen in lokalen Institutionen, Sammlungen und gesellschaftlichen Narrativen fortbestehen. Er dokumentiert aktuelle Kämpfe um Sichtbarkeit, Anerkennung und Verantwortung und macht deutlich: Koloniale Geschichte ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein fortdauernder Konflikt um Wissen, Menschlichkeit und Gerechtigkeit.
Freitag, 8. Mai 2026
Capitol Kino Witzenhausen
Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Aus unserem Netzwerk (Eltern gegen Wehrplicht, Göttingen):
Du machst dir aufgrund der Bundeswehrpräsenz an Schulen Sorgen um deine Kinder oder Schüler:innen?
Fühlst du dich mit diesem Gefühl alleine gelassen?
Das wollen wir ändern!
Resa Schwarz von der Informationsstelle Militarisierung e.V. informiert zu Rekrutierungsstrategien der Bundeswehr und Militarisierung an Schulen.
Danach wollen wir uns darüber austauschen, wie wir gemeinsam dagegen aktiv werden können.
Wann? 12.05 um 18 Uhr
Wo? Musa, Hagenweg 2a
Es wird auch Kinderbetreuung geben!
Aus unserem Netzwerk (Amadeu Antonio Stiftung):
Online panel discussion on antifeminist backlash, feminist strategies under pressure, and transnational solidarity among grassroots actors across different countries.
We are witnessing an antifeminist backlash worldwide. Hard-won achievements are being questioned or even retracted, and feminist civil society is increasingly under attack. At the same time, feminist actors in Georgia or Ukraine face very different realities than groups in Poland or Germany. How are grassroots actors responding in these different contexts? How can they support one another across borders? And what can they gain and learn from an transnationalist perspective?
Expect a conversation about strategies under pressure, solidarity in unequal conditions, and what transnational feminist learning can look like in practice. The panel will be held in English.
18.30 Uhr, Zoom
Aus unserem Netzwerk (Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften im Werra- Meißner- Kreis):
Für den größeren Blick auf solidarische Versorgungs- und Fürsorgestrukturen hier bei uns und anderswo: herzliche Einladung für den 13. Mai zur Veranstaltung "Geschichten aus Venezuela: Was können wir von Cecosesola für unsere Region lernen?
19.30-22 Uhr
Veranstaltungsraum der Altern Post, Walburgerstr. 32, 37213 Witzenhausen
Aus unserem Netzwerk (Göttingen Postkolonial):
Spuren des Kolonialismus und deren Wirkungen heute sind im Stadtbild meist nicht auf den ersten Blick zu finden. Für einen rassismuskritischen Umgang mit Geschichte ist es jedoch zentral, die Spuren kolonialer Herrschaft aufzuzeigen. Der Stadtrundgang lädt dazu ein, Göttingen durch die „post- und dekoloniale Brille“ (neu) kennenzulernen.
15.00-17.00 Uhr, Eintritt: frei
Veranstalter*in: Sarah Böger, Göttingen Postkolonial
Auch am 28. April 2026, von 18.00 bis 20.00 Uhr
Angesichts zahlreicher Krisen ist ein sozio-ökologischer Wandel dringend nötig, die Wege dorthin scheinen allerdings unklar und entbehrungsreich.
Um trotzdem aufzubrechen, tun wir genau das: Wir brechen auf und nähern uns den Fragen: Was brauchen wir eigentlich, um gut leben zu können? Was brauchen wir nicht? Was gibt uns Kraft und wie können wir uns engagieren?
Dabei reflektieren wir soziale und ökologische Fragen für den gesellschaftlichen und unseren persönlichen Wandel.
· voraussichtliche Route: Lauenburg, Bardowick, Bienenbüttel, Bad Bevensen
· Übernachtungen im eigenen Zelt und auf eigene Kosten
Referent*innen: Markus Hirschmann und Michael Charbonnier
Wie kann eine lebenswerte und gerechte Zukunft für alle aussehen und was kann ich dazu beitragen? Die Methodenbroschüre "über:morgen – Utopien für eine gerechte Zukunft" lädt dazu ein, diese Fragen zu erkunden und Antworten zu finden. Sie eignet sich für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit (ab Klasse 8) und ist kostenfrei und digital verfügbar. Vier Module mit je sechs Methoden regen dazu an, globale Zusammenhänge besser zu verstehen und die eigene Resilienz angesichts globaler Krisen zu stärken. Sie ermutigen, utopisch zu denken, neue Zukunftsbilder zu entwerfen und eigene Projektideen zu entwickeln. Ergänzt werden die Methoden durch Hintergrundtexte sowie Literatur- und Materialempfehlungen. Hier können Sie die Methodenbroschüre herunterladen: https://globolog.net/ueber-morgen.html
Herausgeber: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)
In diesem Handbuch inspirieren künstlerische Methoden, aus den Bereichen LandArt, Forumtheater und Tanz, Globales Lernen neu zu denken. Mit dieser Handreichung wollen wir Bildungsreferent_innen und pädagogische Fachkräfte dazu ermutigen, kreative und alternative Methoden im Globalen Lernen einzusetzen. Kunst eröffnet kreative Denk- und Handlungsräume und bietet die Chance für grundlegende Selbstreflexion von Betrachtungsweise Mit Kopf, Herz und Hand schafft das Handbuch eine Grundlage für die emotionale Bereitschaft für Veränderungsprozesse und festigt die innere Grundlage für Handlungsmöglichkeiten hin zu einer sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft.
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myWeGa ist eine Fortbildungsreihe für pädagogische Fach- und Lehrkräfte zu Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Kindertagesstätte. Die Fortbildung ist ausgerichtet an den Grundlagen und Prinzipien des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0-10 Jahren in Hessen (BEP) und ist als „BEP-Fortbildung“ anerkannt.
Globales Lernen im Rahmen einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE) greift alltägliche Themen in der Kita auf, wie z.B. den Einrichtungsbetrieb, die Ernährung, das Lebensumfeld der Kinder oder das Spielzeug und beleuchtet diese unter Aspekten einer nachhaltigen Entwicklung. Gerechtigkeitsgedanken spielen dabei eine genauso wichtige Rolle wie ein bewusster und schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Eine Aktivität von Bildung trifft Entwicklung.

