


Aus unserem Netzwerk (medico international):
Launching a manifesto for psychosocial support in times of collapse
Angesichts der gegenwärtigen globalen Verhältnisse stellt sich immer wieder die Frage: Was tun, wenn autoritäre Zerstörungsdynamiken erstarken und das Leid von Milliarden Menschen weiter eskaliert?
Das psychosoziale Manifest „Widerständig sein! Sich verbinden! Aufstehen!“ fragt unter diesen Bedingungen nach Handlungsmöglichkeiten und bündelt solidarische Analysen und Praxen. Über vier Kontinente hinweg stellen wir das Manifest vor und teilen Erfahrungsberichte aus transnationalen Kontexten anhaltender Gewalt. Zugleich rufen wir dazu auf, sich zu vernetzen und solidarisch zusammenzustehen, um die emanzipatorische Kraft psychosozialer Arbeit zu stärken.
Aus unserem Netzwerk (Internationale Wochen gegen Rassismus):
Der Workshop richtet sich an weiße Menschen, die sich etwas tiefer damit auseinandersetzen möchten, was Weißsein mit ihnen macht. Was macht Rassismus mit den eigenen Beziehungen zu anderen Menschen? Wie kann man seine Privilegien gegen Rassismus einsetzen, ohne zu bevormunden? Wie kann man sich gegen Rassismus einsetzen, ohne sich selbst zu überfordern?
Ort: KAZ e. V., Bürgerstraße 15, 37073 Göttingen
9.30 bis 12.30 Uhr
Veranstalter*in: KAZ Göttingen in Kooperation mit Sarah Böger, Antidiskriminierungstrainerin
Eintritt: 10 bis 20 Euro (Spendenempfehlung)
Aus unserem Netzwerk ( Konzeptwerk Neue Ökonomie):
18.04.2026, 16:15 - 17:45 / online
Workshop mit Esther Mwema
Große Tech-Konzerne wie Meta oder Google teilen die Welt unter sich auf. Nicht nur die digitale Welt. Die oft unsichtbare Seite einer global vernetzten Welt sind die Ausbeutungsverhältnisse, die zumeist im Globalen Süden damit einher gehen. Denn digitale Technik und Tools benötigen enormen Mengen an Rohstoffen, Energie – und (Klick-)Arbeit, z.B. für KI oder für mental extrem belastende Content Moderation für Soziale Medien. Weltweit kämpfen Menschen für eine gerechte, selbstbestimmt digitale Zukunft. Wie würde diese aussehen? Was wäre dann anders? Was braucht es dafür in der Zivilgesellschaft und in der Bildungslandschaft hier vor Ort?
Aus unserem Netzwerk (Göttingen Postkolonial):
Spuren des Kolonialismus und deren Wirkungen heute sind im Stadtbild meist nicht auf den ersten Blick zu finden. Für einen rassismuskritischen Umgang mit Geschichte ist es jedoch zentral, die Spuren kolonialer Herrschaft aufzuzeigen. Der Stadtrundgang lädt dazu ein, Göttingen durch die „post- und dekoloniale Brille“ (neu) kennenzulernen.
13.00 bis 15.00 Uhr, Eintritt: frei
Veranstalter*in: Sarah Böger, Göttingen Postkolonial
Auch am Freitag, 24. April 2026, von 15.00 bis 17.00 Uhr und 28. April 2026, von 18.00 bis 20.00 Uhr
Angesichts zahlreicher Krisen ist ein sozio-ökologischer Wandel dringend nötig, die Wege dorthin scheinen allerdings unklar und entbehrungsreich.
Um trotzdem aufzubrechen, tun wir genau das: Wir brechen auf und nähern uns den Fragen: Was brauchen wir eigentlich, um gut leben zu können? Was brauchen wir nicht? Was gibt uns Kraft und wie können wir uns engagieren?
Dabei reflektieren wir soziale und ökologische Fragen für den gesellschaftlichen und unseren persönlichen Wandel.
· voraussichtliche Route: Lauenburg, Bardowick, Bienenbüttel, Bad Bevensen
· Übernachtungen im eigenen Zelt und auf eigene Kosten
Referent*innen: Markus Hirschmann und Michael Charbonnier
Wie kann eine lebenswerte und gerechte Zukunft für alle aussehen und was kann ich dazu beitragen? Die Methodenbroschüre "über:morgen – Utopien für eine gerechte Zukunft" lädt dazu ein, diese Fragen zu erkunden und Antworten zu finden. Sie eignet sich für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit (ab Klasse 8) und ist kostenfrei und digital verfügbar. Vier Module mit je sechs Methoden regen dazu an, globale Zusammenhänge besser zu verstehen und die eigene Resilienz angesichts globaler Krisen zu stärken. Sie ermutigen, utopisch zu denken, neue Zukunftsbilder zu entwerfen und eigene Projektideen zu entwickeln. Ergänzt werden die Methoden durch Hintergrundtexte sowie Literatur- und Materialempfehlungen. Hier können Sie die Methodenbroschüre herunterladen: https://globolog.net/ueber-morgen.html
Herausgeber: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)
In diesem Handbuch inspirieren künstlerische Methoden, aus den Bereichen LandArt, Forumtheater und Tanz, Globales Lernen neu zu denken. Mit dieser Handreichung wollen wir Bildungsreferent_innen und pädagogische Fachkräfte dazu ermutigen, kreative und alternative Methoden im Globalen Lernen einzusetzen. Kunst eröffnet kreative Denk- und Handlungsräume und bietet die Chance für grundlegende Selbstreflexion von Betrachtungsweise Mit Kopf, Herz und Hand schafft das Handbuch eine Grundlage für die emotionale Bereitschaft für Veränderungsprozesse und festigt die innere Grundlage für Handlungsmöglichkeiten hin zu einer sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft.
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myWeGa ist eine Fortbildungsreihe für pädagogische Fach- und Lehrkräfte zu Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Kindertagesstätte. Die Fortbildung ist ausgerichtet an den Grundlagen und Prinzipien des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0-10 Jahren in Hessen (BEP) und ist als „BEP-Fortbildung“ anerkannt.
Globales Lernen im Rahmen einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE) greift alltägliche Themen in der Kita auf, wie z.B. den Einrichtungsbetrieb, die Ernährung, das Lebensumfeld der Kinder oder das Spielzeug und beleuchtet diese unter Aspekten einer nachhaltigen Entwicklung. Gerechtigkeitsgedanken spielen dabei eine genauso wichtige Rolle wie ein bewusster und schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Eine Aktivität von Bildung trifft Entwicklung.

