


Für die Region Nord von "Bildung trifft Entwicklung" suchen wir eine*n Projektmitarbeiter*in in Teilzeit. Kernelement des Programms ist die Bildungsarbeit mit ehemaligen Fachkräften aus der Entwicklungszusammenarbeit, mit Menschen aus entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten und mit Menschen aus Ländern des globalen Südens. Die Region Nord qualifiziert und vermittelt Referent*innen hauptsächlich für Anfragen aus dem schulischen Kontext. Die Region Nord umfasst Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Nord- und Mittelhessen.
Weitere Informationen gibt es in der Ausschreibung. Das Profil der Region Nord von "Bildung trifft Entwicklung" wird auf dieser Website vorgestellt.
Für weitere Informationen stehen
Konflikte verstehen – Frieden gestalten: Globale Beispiele aus der Praxis
In Zeiten fortschreitender Militarisierung, möchten wir euch zu einem Workshop einladen, um uns mit dem Thema Frieden zu beschäftigen. Unsere Referentin Andrea Jaramillo Contreras (selbst aus der wissenschaftlichen Friedensforschung) bereitet uns einen Input zur aktuell dringend benötigten Friedensbildung vor.
Der Workshop beschäftigt sich mit Konflikten weltweit und ihren Auswirkungen auf das Leben von Menschen. Dabei geht es auch um die Frage, ob Kriege wirklich eine Lösung sein können. Außerdem schauen wir uns verschiedene Beispiele aus der Praxis an, in denen Gemeinschaften Wege gefunden haben, mit Konflikt und Frieden umzugehen – zum Beispiel die „Comunidades de Paz“ in Kolumbien, ein palästinensisch-israelisches Koexistenzprojekt, die Ubuntu Circles in Südafrika oder „Combatants for Peace“ in Israel/Palästina. Anhand dieser Erfahrungen wollen wir überlegen, was in solchen Prozessen möglich ist und welche Erfolge es geben kann.
Aus unserem Netzwerk (KonzeptwerkGemiensame Ökonomie):
28.09.2026, 16:00 - 17:00 / online
Klimareparationen sind eine zentrale Forderung von Klimaaktivist*innen und Bewegungen aus dem Globalen Süden,
ein Ansatz, um die ungleiche Verteilung von Verantwortung und Schäden der Klimakrise auszugleichen,
eine Voraussetzung für solidarische globale Zusammenarbeit
und ein Schlüsselthema für die Verbindung von antirassistischen und Klimagerechtigkeitskämpfen.
In dem einstündigen Online-Termin möchten wir euch das Thema vorstellen und gemeinsam diskutieren, inwiefern es mit eurem Aktivismus zu verbinden ist.
Infos und AnmeldungInfos und Anmeldung
Die Online-Veranstaltungen richten sich insbesondere an Aktivist*innen aus den Bereichen Umwelt und Soziales, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit.
Samstag, 10.10.2026/ Zeit: 15:00-18:00 Uhr
Ort: Tropengewächshaus Witzenhausen, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen
Referent: Paul Sattler, Student (Agrar, Gesellschaft, Biodiversität), aktiv im Bereich Just Transition / ökologische Gewerkschaftspolitik
Teilnahme: kostenlos, für Verpflegung ist gesorgt
Dieser Sommer hat gezeigt: der Klimawandel lässt nicht auf sich warten und macht uns bereits jetzt das Leben schwerer. Auch die Arbeit im Freien wird immer unaushaltbarer, ob auf dem Acker oder auf dem Bau. Sonnenstich, Kreislaufprobleme, Hautkrebs und Co. sind immer mehr Teil der neuen Realität.
10.000 Kilometer weiter wird ebenso schweißtreibend einer der wichtigsten Rohstoffe unserer Zeit hergestellt, und zwar in einem gigantischen Meer aus Ölpalmen. Der Palmöl-Anbau in den Plantagen Südostasiens hat weitreichende Folgen, sowohl für die Arbeiter als auch für die Umwelt und das Klima. Immer mehr Berichte und Dokumentationen decken auf, wie die Palmölindustrie in die entlegensten Regenwälder vordringt und menschliche Lungen den verschiedensten Chemikalien aussetzt.
Aus unserem Netzwerk (Konzeptwerk Neue Ökonomie):
Gegenwärtig lernen wir, dass kollektive Räume unterstützend sein können, dass sie stärkend auf unsere Motivation wirken und uns in Krisen besser auffangen können als in der Vereinzelung. Oft fragen wir uns aber auch: wie gut funktioniere ich im Kollektiv? Gibt es da noch genügend Raum für meine Bedürfnisse, für Gefühle von Frustrationen oder Ermüdung ? Wie halten wir uns nicht nur im praktischen Zusammenleben, sondern auch emotional im Gleichgewicht? Wie können wir solidarisch bleiben?
In dem Workshop betrachten wir welche Anregungen das dekoloniale Konzept von Repair and Care aus dem Globalen Süden für uns im Globalen Norden für uns bereit hält und wie diese heilsam wirken können.
myWeGa ist eine Fortbildungsreihe für pädagogische Fach- und Lehrkräfte zu Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Kindertagesstätte. Die Fortbildung ist ausgerichtet an den Grundlagen und Prinzipien des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0-10 Jahren in Hessen (BEP) und ist als „BEP-Fortbildung“ anerkannt.
Globales Lernen im Rahmen einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE) greift alltägliche Themen in der Kita auf, wie z.B. den Einrichtungsbetrieb, die Ernährung, das Lebensumfeld der Kinder oder das Spielzeug und beleuchtet diese unter Aspekten einer nachhaltigen Entwicklung. Gerechtigkeitsgedanken spielen dabei eine genauso wichtige Rolle wie ein bewusster und schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Wie kann eine lebenswerte und gerechte Zukunft für alle aussehen und was kann ich dazu beitragen? Die Methodenbroschüre "über:morgen – Utopien für eine gerechte Zukunft" lädt dazu ein, diese Fragen zu erkunden und Antworten zu finden. Sie eignet sich für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit (ab Klasse 8) und ist kostenfrei und digital verfügbar. Vier Module mit je sechs Methoden regen dazu an, globale Zusammenhänge besser zu verstehen und die eigene Resilienz angesichts globaler Krisen zu stärken. Sie ermutigen, utopisch zu denken, neue Zukunftsbilder zu entwerfen und eigene Projektideen zu entwickeln. Ergänzt werden die Methoden durch Hintergrundtexte sowie Literatur- und Materialempfehlungen. Hier können Sie die Methodenbroschüre herunterladen: https://globolog.net/ueber-morgen.html
Herausgeber: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)

