Wer gewinnt im wirklichen Leben? In Globalen Lernen gehen wir davon aus, dass alle Menschen gleichberechtigt sind, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religionszugehörigkeit oder Klassenzugehörigkeit. Aber haben wirklich alle die gleichen Chancen? Und welche Rolle spielt unsere sozioökonomische Herkunft dabei?
In unseren Fortbildungen haben wir Rassismus, Diskriminierung aufgrund von Religion oder Weltanschauung und Sexismus bereits häufiger beleuchtet. Mit Klassenunterschieden und Klassismus haben wir uns in unserem Bildungsprogramm „Bildung trifft Entwicklung“ bisher noch nicht beschäftigt.
Dabei prägt unsere sozioökonomische Herkunft - unsere Klassenherkunft -, wie wir sprechen, aussehen, was wir mögen und wo wir wohnen. Sie beeinflusst auch, wie wir uns fühlen, was wir uns zutrauen und welche Möglichkeiten wir für uns sehen.


Wir wollen uns in unserer Fortbildung am 14.11.2026 von 11–15 Uhr in Hamburg diesen feinen Unterschieden stellen und schauen, was Klasse genauer bedeutet, wie sie uns persönlich prägt und welche Auswirkungen dies auf unsere Bildungsarbeit als Multiplikator_innen des Globalen Lernens hat.
Die Fortbildung wird von der Referentin Friederike Kawlath geleitet. Sie ist Teil des Bildungskollektivs kikk – Klassismus ist keine Kunstepoche: https://kikk-kollektiv.org/ Das Kollektiv hat sich den Widerstand gegen Klassismus zur Aufgabe gemacht und möchte einen Raum schaffen, in dem sich Menschen ihrer eigenen Klassenposition bewusst werden.


14.11.2026, 11–15 Uhr
HausDrei – Stadtteilkulturzentrum Altona-Altstadt

Anmeldung:
Bitte meldet euch per E-Mail bei Nora an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Es wird eine ganz besondere Fortbildung und wir freuen uns sehr darüber, wenn sich viele Referent_innen anmelden!

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