Glücks-Camp der Otto-Hahn-Schule erfolgreich gelaufen
Vom 14.9. – 18.9.2020 fand das Glückscamp mit der Otto-Hahn-Schule aus Wunstorf statt. 13 Schüler*innen und Schüler erlebten bei bestem Wetter am Zeltplatz des Forsthauses Halt (Stadthagen) fünf Tage fernab von Schule und Zuhause in einem völlig anderem Lernraum, neue Perspektiven einzunehmen und sich die Fragestellung zu beantworten: „Was brauche ich, um glücklich zu sein?“ Zusammen mit den verantwortlichen Lehrern, einer Schulbegleiterin, einem Wildnispädagogen und einem initiatorischen Prozessbegleiter, ließen sie sich ein auf die Natur und Gemeinschaft und lernten dabei, wieviel Spaß es machen kann, neue Kommunikationsformen zu erlernen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Da ging es auch ums konkrete Anpacken, wie zum Beispiel das gemeinsame Holzhacken für das abendliche Lagerfeuer.
Ein großes Dankeschön an Thomas und Stefan von der Wildnisschule Schaumburg, Peter, Lasse und Clara von der Otto-Hahn-Schule, Robert als initiatorischen Prozessbegleiter und dem Kreisforstamt Spießingshol.

Nachdem die Jugendlichen an drei unserer Partnerschulen nun wieder über ein ganzes Schuljahr von unseren Referent*innen durch das "Glücks"-Projekt begleitet wurden, fand nun vor den Zeugnisferien der letzte AG-Nachmittag bzw. Projekttag statt. Die Jugendlichen erfreuten sich wie hier in Wunstorf an den von ihnen geplanten und durchgeführten Projekten: Hier eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten im Schulgarten. Ein großes Dankeschön geht nochmal an alle Beteiligten von Seiten der Schule, wie auch von den Referent*innen von Bildung trifft Entwicklung und den beteiligten Wildnisschulen, für das erfolgreiche Jahr! Wir machen eine kurze Pause zur Evaluierung und Weiterentwicklung des Projekts und starten dann an allen drei Schulen (IGS Göttingen Geismar, Otto-Hahn Haupt- und Realschule in Wunstorf, Schule am Schloßpark in Stadthagen) wieder zum neuen Schuljahr im September 2020.
Eine ganze Woche lang verbrachten die Teilnehmer*innen des Projekts 'Zum Glück' unter einfachen Bedinungen auf Lerncamps. Nachdem die Jugendlichen der drei Kooperationsschule sich bereits ein Vierteljahr mit den Themen 'Glück' und ein 'gutes Leben' sowohl auf individueller, sozialer, ökologischer wie auch ökologischer Ebene auseinandergesetzt haben, ging es nun darum das Gelernte zu vertiefen und mit noch mehr praktischen Erfahrungen zu unterfüttern.


In der zweiten Februarwoche ist das Projekt 'Zum Glück' erneut an drei Kooperationsschulen in Stadthagen, Wunstorf und Göttingen gestartet. Bei frühlingshaften Temperaturen erkundeten gut 40 Schüler*innen gemeinsam mit unseren Referent*innen den Wald und die Natur als neuen Lernort. Sie bauten Schutzhütten, schlichen sich durch den Wald und entzündeten gemeinsam ein Feuer. Im Zentrum der Projekttage stand das Zusammenfinden als Gruppe aber auch die Kooperation als Team und das Sammeln von einfachen Selbstwirksamkeitserfahrungen, die wiederum das Selbstvertrauen der Jugendlichen in sich selbst stärken. Das Handy blieb für diesen Tag in der Tasche und wurde auch nicht so schmerzlich vermisst, wie manche es im Vorfeld befüchtet haben.
Parallel zum Start der zweiten Phase des Projekts 'Zum Glück' (eigene Projekte entwickeln und umsetzen), fand am 28.11.2017 das vierte projektbegleitende Fortbildungsmodul zum Thema 'Projektwerkstatt mit Jugendlichen' statt. Die 19 teilnehmenden Lehrer_innen und Multiplikator_innen lernten zunächst unterschiedliche Projektformate kennen. In einem weiteren Schritt wurden einzelne Methoden zur Themenfindung, Projektplanung und Durchführung vorgestellt und erprobt. Im Zentrum der anschließenden Diskussion stand die Frage "Wie motiviere ich Jugendliche?", welche zu einer Haltung führte, dass Anleitende nicht nur den Erfolg der einzelnen Projekte sondern auch die Prozesse während der gesamten Projektphase als Lernfeld thematisieren sollten.