JE-Seminar vom 04.–05. September 2020

BildSeminarankündigungJERBSNordAuf postkolonialen Spuren - Steinkohle & Ernährungssouveränität

"What do we want? CLIMATE JUSTICE!" ist wohl einer der meist gerufenen Demosprüche der letzten zwei Jahre. Doch... was heißt Klimagerechtigkeit, so ganz konkret?

In diesem Seminar wollen wir von der Komplexität des Begriffs 'Klimagerechtigkeit' Brücken schlagen zum Konkreten: Im Fokus stehen dabei die Lebensrealitäten der lokalen Bevölkerung in den Kohleabbauregionen des Globalen Südens sowie die Situation der Kleinbäuer*innen, Landarbeiter*innen, Fischer*innen und Indigenen, die von Umweltungerechtigkeiten betroffen sind. Im globalisierten Rohstoffsektor und Ernährungssystem manifestieren sich postkoloniale Kontinuitäten am deutlichsten – und diese heizen der Klimakrise weiter ein. Wir wollen diese Strukturen unter die Lupe nehmen und mit den Perspektiven sozialer Bewegungen aus Südamerika nach Lösungen suchen, z. B. in Form von Gemeinde- und Ernährungssouveränität.

Dafür haben wir tolle Expert*innen eingeladen: Eine-Welt-Promotorin Canan Barski führt uns in das Thema der Ernährungssouveränität ein. Minerva Figueroa vom Verein „Red de Iniciativas Comunitarias" und Felipe Corral von der Nachwuchsforschungsgruppe CoalExit der TU Berlin dürfen wir ebenso als Workshopreferent*innen begrüßen, wenn es um den „Kohleausstieg von unten“ geht. Es wird also richtig spannend!

Zeitraum: Freitag, der 04. bis Samstag, der 05. September in Hosüne (Nähe Oldenburg)
Veranstaltungsort: Seminar- und Tagungshaus der ökologischen Akademie Hosüne, Anfahrt
Kosten: Keine! Aufenthalts- und Fahrtkosten werden von der Bildungsstelle für Bildung trifft Entwicklung (BtE) übernommen

Noch nicht angemeldet? Schicke uns Deine Anmeldung bis zum 30.08., indem Du diesen Anmeldebogen ausfüllst.

Weitere Fragen? Einfach eine Mail an Nicole, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktivistischer digitaler Stammtisch: Antirassismus

titelbild aktivistischer stammtisch antiraMoin moin! Du möchtest Dich engagieren, aktivistische Leute kennenlernen und einfach mal 'ne politische Aktion starten?

Wir sind ein Netzwerk für zurückgekehrte Freiwillige und entwicklungspolitisch Interessierte und engagieren uns für eine solidarische, ökologische und geschlechtergerechte Welt. Ganz einfach kannst Du bei uns bis zu 200€ Zuschuss für Dein eigenes (entwicklungs-)politisches Projekt bekommen. Das Geld ist da und wartet darauf von Dir in Aktion gebracht werden!
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Unser letztes gemeinsames digitale Treffen am 28. Juli 2020 war zu antirassistischer Arbeit. Gerade im Kontext von #blacklivesmatter kamen bei uns und vielleicht auch bei euch viele Fragen auf: Wie funktioniert struktureller Rassismus? Was könnte mensch dagegen tun? Und wie kann ich als weiße Person ein/e gute/r Ally sein?

Daher haben wir uns durch einen thematischen Input informieren lassen, Erfahrungsberichte zum aktivistischen Engagement gehört und uns einen Raum zum gemeinsamen Austausch und Diskussion geschaffen.

Neugierig geworden? Dann schreib gerne eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder klick direkt auf den Link Newsletter und melde Dich für unseren Newsletter an, um kommende Termine nicht zu verpassen.

Beraterin für Mittel- und Nordhessen und Niedersachsen

20200519 Profilbild Morasch quer

Hallihallo! Mein Jahr in Indien hat meine Weltsicht auf den Kopf gestellt – seitdem versuche ich als Studentin der Politikwissenschaft soziale Ungleichheit global zu verstehen. Dabei macht es umso mehr Spaß, mit anderen idealistischen jungen Leuten in Aktion zu treten. Ich freue mich daher auf euren Veränderungswillen und eure zukünftigen Projekte!

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Berater für Hamburg, Bremen und Niedersachsen

Foto Jonas

Moin! Ich bin Jonas und Euer Ansprechpartner für Hamburg, Bremen und Nordniedersachsen. Mit mir lässt es sich wunderbar über Degrowth, die Rohstoffwende und Transformationstheorien diskutieren. Neben meinem Studium der Politikwissenschaft in Bremen (u. Bogotá), bin ich aktivistisch zu Klimagerechtigkeit unterwegs und beschäftige mich damit wie wir durch gelebte Utopien und politische Bildungsarbeit die Welt verändern können. Mein Lieblingsdemospruch ist „Power to the People!“. Ich freue mich auf spannende Bildungsveranstaltungen und kreative Projekte mit Euch.

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Be Critical! Be Active

Postkarte JE groß

Ihr könnt euch mit euren Fragen und Anliegen direkt an Jonas und Nicole wenden oder an die allgemeine JE-Adresse:

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Take action!

take actionIhr seid Rückkehrer*innen und habt eine tolle Idee für eine entwicklungspolitische Aktion oder Veranstaltung?

Dann habt ihr die Möglichkeit, einen Finanzierungszuschuss bei eurer Regionalen Bildungsstelle von BtE zu beantragen. Wichtig ist, dass ihr euch - bevor ihr plant und Geld ausgebt - mit uns Verbindung setzt, um die notwendigen Voraussetzungen zu besprechen und um die Veranstaltung genehmigen zu lassen.

Dies hängt von euren Veranstaltungsinhalten, aber auch unseren Finanzmitteln ab.

Hier könnt hier die erforderlichen Formulare für eure Veranstaltung herunterladen:

Wandelfibel

wandelfibel hpWegweiser*in für ein zukunftsfähiges Leben

Zeit ist ein ganz wichtiger Faktor in unserem Leben – sich Zeit zu nehmen, um Wandel zu gestalten. Denn der Wandel wird kommen, entweder by design oder by desaster. Entweder, indem wir den Karren vor die Wand fahren oder Wege in eine sozial-ökologische Transformation selbst gestalten. Dieses Büchlein lädt durch Inspirationen für ein zukunftsfähiges Leben dazu ein, dass wir den Wandel gemeinsam verwirklichen können – es zeichnet erste kleine Schritte und gibt Tipps zur Vernetzung, zum gegenseitigen Austausch und andere spannende Einblicke für ein gutes Leben für alle.

Dabei kann so ein Büchlein nur ein kleiner erster Impuls sein, um sich danach gemeinsam mit all der Zeit und all der Energie einzubringen, damit die gesellschaftlichen Verhältnisse zum Tanzen gebracht werden. Es ist dringend Zeit zu handeln, denn wir leben in den Ländern des globalen Nordens über unsere Verhältnisse. Die „Wandelfibel-Wegweiser*in für ein zukünftsfähiges Leben“ gibt Einblicke, inwieweit Menschen ein nachhaltigeres Leben gestalten können und will Impulse geben, selbst aktiv bzw. noch aktiver zu werden. Es werden nachhaltige Produkte, Vereine, Organisationen, Studiengänge, Bücher, Filme und viel mehr vorgestellt.

Die Wandelfibel ist eine Initiative von grenzenlos e.V., einem trägerübergreifenden Forum von ehemaligen Freiwilligen, das Erfahrungsaustausch ermöglicht und sich in der politischen Arbeit für internationale Freiwilligendienste einsetzt. Das Buch steht als ebook und gedruckt kostenlos zur Verfügung. Auch bei uns in der Bildungsstelle erhältlich.

Tagesworkshop zum Thema PROJEKTMANAGEMENT

Globustopf Copyright RGBZum Nikolaus am 06. Dezember 2019 haben wir vom Jungen Engagement zu einem Tages-Workshop ins Sandershaus in Kassel eingeladen. In entspannt weihnachtlicher Atmosphäre haben wir uns an diesem Tag dem Thema "Projektmanagement - am Beispiel von Dragon Dreaming" gewidmet. Unsere Referentin Maike hat uns anhand verschiedener Methoden das Konzept näher gebracht. Beispielsweise haben wir die vier Phasen kennenlernt, die jedem Projekt bei der Strukturierung und Planung helfen können:

Träumen, Planen, Machen und Feiern.

Hier haben wir interaktiv gelernt, zu welcher der vier Phasen unsere Charaktere am ehesten passen und wie wichtig es ist, in jedem Projekt Träumer*innen, Planer*innen, Macher*innen und auch Menschen, die das Feiern der Projekte begleiten, zu haben. Danach haben wir einige Methoden beispielhaft ausprobiert, so zum Beispiel den Traumkreis, der es ermöglicht ein zukünftiges Projekt gemeinsam zu erträumen. Nach dem Input-Teil hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit ihre eigenen (zukünftigen) Projekte anhand der gelernten Phasen und Methoden auszuprobieren. So sind die Teilnehmenden nun bestens ausgerüstet um ihre eigenen Projekte umsetzen zu können.

Wochenendseminar zum Thema Gender & Migration

Bild Seminar JEWir haben uns vom 15.-17.11.2019 in Kassel mit dem Thema "Gender & Migration" beschäftigt.

Zu Beginn am Freitag Abend wurden die unterschiedlichen Aspekte dieses Themas in einem einführenden Workshop für die Teilnehmenden im Rahmen von Input und Gallery Walk erklärt. Es wurde hier bereits deutlich, wie vielschichtig dieses Thema ist. Es geht um LGBTIQ*, Frauen, Männer und Diskurse der Männlichkeit und sexualisierte Gewalt auf der Flucht. Denn egal wer auf der Flucht ist oder in ein neues Land migriert, ist in diesem vor Herausforderungen gestellt. Denn geschlechterspezifische Rollenbilder und Erwatungen sind nun nicht mehr nur einzeln zu betrachten, sondern intersektional mit der Rolle als Geflüchtete*r oder Migrant*in und führen so zu einer doppelten Herausforderung.

Am Samstag haben wir uns im Rahmen eines zweiten Workshops mit zwei Länderbeispielen aus Westafrika befasst. Am Nachmittag haben wir gemeinsam den Film City of Joy geschaut und anschließend vor dem Hintergrund des bisherigen Seminars über die Inhalte diskutiert.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der eigenen Reflektion und der Frage nach eigenen Handlungsoptionen, bzw. wie wir unsere Mitmenschen im Alltag für solch ein Thema sensibilisieren können. Insgesamt blicken wir auf einen erfolgreichen und spannenden Workshop zurück. Wir bedanken und bei allen Beteiligten und freuen uns schon jetzt auf die weiteren Veranstaltungen die das Junge Engagement noch für das Jahr 2019 geplant hat.

Workshop in Hamburg

IMG 20190726 115724Rückblick Tagesworkshop vom Jungen Engagement am 27. Juli 2019

An einem hochsommerlichen Samstag gab es in Hamburg einen spannenden Tages-Workshop, welchen wir, das Junge Engagement, in Hamburg durchgeführt haben. Das Leitthema lautete "Das gute Leben – zwischen persönlichem Reichtum und Armut auf Hamburgs Straßen?" - gemeinsam mit der BtE-Referentin Insa, welche uns einen kleinen Input zum Thema Glück und Wohlbefinden gegeben hat, fanden spannende Diskussionen statt und es gab reichlich Zeit zum Austausch und für Inspiration. Im zweiten Teil führte uns unser Thema zur Hinz&Kuntz, der Obdachlosen Zeitschrift in Hamburg. In der Zentrale in Nähe des Hamburger Hauptbahnshofs trafen wir auf Harald der uns einiges über seine eigene Geschichte, dem Leben auf Hamburgs Straßen erzählte und uns anschließend mit zu Hamburgs Nebenschauplätzen nahm und uns allerhand Informatives zu den wichtigsten Einrichtungen für obdachlose Menschen in Hamburg erklärte.

Neugierig geworden? Aktuelle Infos rund um unsere Angebote findest du auch unter https://www.facebook.com/JungesEngagementNord/

BtE BarCamp 2019

BtE BarCamp 2019 HP großBtE BarCamp 2019 HP kleinGlobale (Un-)Gleichheiten - was kann ich für eine zukunftsfähige Welt tun?

Vom 26. bis 28. April 2019 kamen etwa 30 Teilnehmer*innen, hauptsächlich zurückgekehrte Freiwillige, in Köln zusammen um sich mit dem Thema (Un-) Gleichheiten auseinanderzusetzen. Nachdem einem thematischen Input zum Thema, bildeten sich Kleingruppen, die sich mit unterschiedlichen Unterthemen wie Postkolonialismus und Freiwilligendiensten auseinandersetzten. Auch wurden verschiedene Methoden der Bildungsarbeit wie das Weltverteilungsspiel ausprobiert. Das Format des Barcamps ermöglichte den Teilnehmer*innen sich frei und selbstständig mit ihrem Herzensthema im Hinblick auf (Un-) Gleichheiten zu beschäftigen.

Rechtsruck und rechter Populismus in Deutschland... und jetzt?“

JE seminar hannover 2018Im Herbst 2019 haben wir uns vom Jungen Engagement in der Jugendherberge Hannover ein Wochenende lang intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Wir haben Referent*innen gelauscht, diskutiert und gemeinsam an Handlungsmöglichkeiten gearbeitet. Wir haben gelernt rechte Begriffe und Parolen zu reframen, Populismus differenzierter zu betrachten und populistische Rhetorik auseinander zu nehmen und erfahren was PEGIDA-Anhänger*innen antreibt.

DANKE an alle Teilnehmenden für dieses spannende und bereichernde Wochenende!

Eure Linda & Laura

Workshopreihe in 2018/2019

Grafik Workshop JEPostkolonialität & Verortung des eigenen Engagements

Drei spannende Tages-Workshops an drei verschiedenen Standorten im Norden in denen wir uns inhaltlich mit Themen rund um das Feld der Entwicklungs- zusammenarbeit und unserer Rolle als Freiwillige*r kritisch beschäftig haben.

Fragen, die uns dabei bewegt haben sind: Wann und wo beginnt eigentlich Umdenken? Schule, familiäre Einflüsse, politische Initiativen und Co., was bringt uns dazu, unser Verhalten zu über-denken und wie können wir dies beeinflussen?