Aktuelle Termine: Online-Workshop: Und täglich grüßt ... die globale Lieferkette

Titelbild Globale LieferkettenInteraktiver Online-Workshop | Sa., 17. April | 11 bis 14:30 Uhr | Referentin: Susanne Steuber

Anmeldung: Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Wir sitzen in Jeans und T-Shirt im mit Naturstein gepflasterten Innenhof einer Bar, essen einen Quinoa-Salat mit Avocados, trinken anschließend einen Kaffee und chatten mit dem Smartphone mit unseren Freund*innen: Die meisten Alltagsgüter, sind in einem weltweit verflochtenen Prozess von vielen verschiedenen Menschen hergestellt worden.

Grundsätzlich bietet die immer komplexere globale wirtschaftliche Vernetzung die große Chance der Spezialisierung und damit der Produktivitätssteigerung. Gleichzeitig führt sie sehr oft zur Verschlechterung von Arbeitsbedingungen sowie Umwelt- und Sozialstandards.  
 
Obwohl globale Lieferketten unseren Alltag bestimmen, bleibt das Wissen zu den Prozessen internationalen Handels meist an der Oberfläche. Angesichts der derzeitigen Debatten rund um das Lieferkettengesetz ist die Auseinandersetzung mit dem Thema umso wichtiger. Nur so können wir politische Vorhaben nachvollziehen und uns für ein gutes Lieferkettengesetz einsetzen.

Take Action!

take actionIhr engagiert Euch für eine nachhaltige und gerechte Welt? Und habt eine tolle Idee für eine entwicklungspolitische Aktion oder Veranstaltung?  

Dann könnt Ihr bei Eurer Regionalen Bildungsstelle von BtE einen Finanzierungszuschuss beantragen!

Wichtig ist, dass Ihr Euch - bevor ihr plant und Geld ausgebt - mit uns in Verbindung setzt, um die notwendigen Voraussetzungen zu besprechen und um die Veranstaltung genehmigen zu lassen. Dies hängt von Euren Veranstaltungsinhalten, aber auch von unseren Finanzmitteln ab.

Damit wir Euer Vorhaben finanziell unterstützen können, müsst Ihr einen Antrag stellen. Bitte beachtet, dass wir ab 2021 neue Formulare benutzen, die wir für Euch hier verlinkt haben. Im Leitfaden zur Projektfinanzierung findet Ihr eine detaillierte Step-by-Step Anleitung.

 

Be Critical! Stay Active!

Postkarte JE groß

Aktionen auf die Straße bringen, sozialen Wandel gestalten ... garnicht mal so einfach. Mit unserer Programmlinie des Junges Engagements wollen wir engagierte Menschen durch Weiterbildungsangebote und Finanzierungszuschüsse unterstützen. 

Du hast Fragen, Anregungen, Wünsche?

Dann schreibe uns eine Mail - wir freuen uns! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Inspiration für Aktionsideen: Klimacamp Lüneburg

50535779558 9e1b3bbd82 c 2Vom 08. - 11. Oktober 2020 fand unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln das erste Klimacamp im Lüneburger Kurpark statt. Bei insgesamt 32 Workshops tauschten sich über 520 Aktivist*innen zu Themen rund um Klimagerechtigkeit aus.

Es ging um die großen Themen: Rohstoffwende, Ökosolidarisches Wirtschaften, Nachhaltiger Aktivismus, Postkoloniale Kontinuitäten in der Klimabewegung und vieles mehr. Daneben wurde zu Live-Musik auf Abstand gefeiert und freitags lautstark mit einem Demonstrationszug von Fridays for Future protestiert. 

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Aktionsförderung: Kurzfilm „Untold/Unspoken“

Foto: Mona FarivarMit der Unterstützung des JE's produzierte unsere Aktive Mona mit zwei Freundinnen den Kurzfilm „"ناگفته" (Untold/Unspoken)“. Im Film erzählt ein junges Mädchen von ihren prägenden Lebensabschnitten und ihrer Flucht nach Europa. Dabei stehen ihre eigenen Empfindungen und Perspektiven bezüglich der Flucht, der Ankunft und der Integration im Mittelpunkt.

Gedreht wurde in Hamburg und an der Ostsee. Aktuell befindet sich der Film noch in der Postproduktion und soll bei unterschiedlichen Kurzfilmfestivals und Wettbewerben eingereicht werden. Wir sind gespannt!

So viel berichtet uns Mona über Ihren Lernprozess beim Filmmachen: „Vor allem beim Zusammenschneiden der Aufnahme fiel uns auf, dass wir aufgrund unserer eurozentrischen Sicht auf Flucht und Migration, ganz andere Teile der Erzählung als wichtig empfanden, als die der Protagonistin. Uns wurde während des Projekts deutlich, dass unsere Sicht auf "Flucht und Migration" sehr politisch und pauschalisierend ist. Dabei vergessen wir, dass es sich hierbei nicht nur um Statistiken und politische Debatten handelt; es sind individuelle Lebensabschnitte und Teile der Identität einer Einwanderungsgeneration.“

Inspiration für Aktionsideen: Foodsharing-Sticker

Foodsharing Fulda StickeraktionIhr habt Lust auf eine Aktion, aber Euch fehlt die Inspiration? 

In 2020 hatten wir spannende Projektanträge, aus denen auch in Corona-Zeiten tolle Aktionen geworden sind!

Ein Beispiel zeigen wir Euch hier: Selbstdesignte-Sticker für die Foodsharing-Initiative

Warum Sticker? Lukas schreibt uns:

„In einer Überflussgesellschaft, wie wir sie in Deutschland erleben, steht Lebensmittelverschwendung - aufgrund der Devise frischer Lebensmittel bis 3 Minuten vor Ladenschluss – leider an der Tagesordnung. Allein in Deutschland werden Schätzungen zufolge ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich weggeworfen. Hierbei handelt es sich sehr oft um äußerst genießbare Produkte, für welche sowohl wertvolle natürliche Ressourcen als auch menschliche Ressourcen in Form von Arbeitskraft in großer Menge verschwendet werden. Mit den vom „Jungen Engagement“ finanzierten Stickern möchten wir Menschen in Deutschland öffentlichkeitswirksam für dieses Thema sensibilisieren und auf die deutschlandweite Foodsharing Initiative hinweisen, welche sich für die Rettung ansonsten-weggeworfener Lebensmittel engagiert.“

Online-Seminar: "Auf postkolonialen Spuren ... Klimagerechtigkeit & andere Narrative"

India Respect your mother“Until the lion learns how to write, every story will glorify the hunter.” - J. Nozipo Maraire

Narrative erklären uns die Welt. Oft reflektieren wir aber nicht, woher sie kommen und warum bestimmte Narrative den gesellschaftlichen Diskurs dominieren. Postkoloniale Theorien helfen uns, genau diese Diskurse aufzubrechen. Doch wie lassen sie sich diese konkret anwenden, z.B. beim Thema Klimagerechtigkeit? 

Am Samstag den 12. Dezember 2020 hatten wir mit unserer Referentin Johanna Kocks ein tolles Online-Seminar. Wir lernten die Grundkonzepte postkolonialer Theorien kennen, diskutierten Zusammenhänge zwischen Postkolonialismus und Klimakrise und wendeten unser neu-gewonnenes Wissen auf Fallbeispiele an. 

Ein super Abschluss-Online-Seminar für das Jahr 2020! 

Rückblick auf unser JE-Seminar zu Steinkohle und Ernährungssouveränität

BildSeminarankündigungJERBSNordWir haben Präsenzseminare ordentlich vermisst… Umso besser, dass wir vom 04. – 05.09.2020 ein Seminar in Hosüne (Nähe Oldenburg) zum Thema „Auf postkolonialen Spuren – Steinkohle & Ernährungssouveränität“ veranstalten durften!

Thematisch standen Klimagerechtigkeit und postkoloniale Kontinuitäten im Mittelpunkt. Wir fragten uns: Was bedeutet Klimagerechtigkeit überhaupt? Wie wirkt sich die imperiale Lebensweise im Globalen Norden auf die Lebensbedingungen im Globalen Süden aus? Wie können wir im Alltag eine nachhaltige und gerechte Landwirtschaft unterstützen? Und… was hat der Abbau von kolumbianischer Steinkohle eigentlich mit mir zu tun?

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Beraterin für Mittel- und Nordhessen und Niedersachsen

20200519 Profilbild Morasch querHallihallo! Mein Jahr in Indien hat meine Weltsicht auf den Kopf gestellt – seitdem versuche ich als Studentin der Politikwissenschaft soziale Ungleichheit global zu verstehen. Dabei macht es umso mehr Spaß, mit anderen idealistischen jungen Leuten in Aktion zu treten. Ich freue mich daher auf euren Veränderungswillen und eure zukünftigen Projekte!

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Berater für Hamburg, Bremen und Niedersachsen

Foto Jonas Moin! Ich bin Jonas und Euer Ansprechpartner für Hamburg, Bremen und Nordniedersachsen. Mit mir lässt es sich wunderbar über Degrowth, die Rohstoffwende und Transformationstheorien diskutieren. Neben meinem Studium der Politikwissenschaft in Bremen (u. Bogotá), bin ich aktivistisch zu Klimagerechtigkeit unterwegs und beschäftige mich damit, wie wir durch gelebte Utopien und politische Bildungsarbeit die Welt verändern können. Mein Lieblingsdemospruch ist „Power to the People!“.

Ich freue mich auf spannende Bildungsveranstaltungen und kreative Projekte mit Euch. Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!