Kritische Ökologie

Die Kritische Ökologie wird vom Institut für angewandte Kulturforschung (IfaK) e.V. herausgegeben und versteht sich als Initiativ-Zeitschrift. Sie vermittelt Wissen, und zwar im Zusammenhang von Information – Reflexion – Aktion. Auf der Grundlage der Menschenrechte, des humanitären Völkerrechts und der wissenschaftlichen Ökologie kritisiert sie das vorherrschende Wirtschaftssystem und setzt sich für eine globale, nachhaltige Entwicklung ein.

Die Kritische Ökologie ist vernetzt in der internationalen Zivilgesellschaft und für redaktionelle Beiträge offen. Das Redaktionsbüro befindet sich in Berlin.

Der dreckige grüne Marsch - Marokkos umstrittene

erneuerbare Energie-Projekte in der besetzten

Westsahara

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 in Kooperation mit:

  WSRW

 

 

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  •       Die Initiative Stärke des Rechts [IStdR] wurde Ende 2002 von der Kritischen Ökologie / ifak e.V. anlässlich des ersten deutschen Sitzes im Weltsicherheitsrat unter Rot-Grüner Regierung [2003-2004] mit dem Ziel ergriffen, das Recht des Stärkeren durch eine nachhaltige Entwicklungsperspektive auch im Maghreb zu ersetzen. Die Initiative ist national eng mit dem Verein Freiheit für die Westsahara e.V. und international mit Western Sahara Resource Watch (WSRW) vernetzt.

      Über Veranstaltungen und Ereignisse in Ihrer Region informieren wir über entsprechende Regionallisten mit Veranstaltungen aus Ihrer Region (PLZ)

10-12-14 [Kritische Ökologie – IStdR ] – Internationaler Tag der Menschenrechte

 Heute vor 66 Jahren wurde vor dem Hintergrund der Schrecken des 2. Weltkrieges und vor allem der Verbrechen gegen die Menschlichkeit der deutschen Faschisten vor den Vereinten Nationen feierlich die

 „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“

 verabschiedet. Um daran zu erinnern und vor Augen zu führen, dass es weltweit um die Menschenrechte längst nicht so gut bestellt ist, wie in der Erklärung gefordert, wird jedes Jahr der 10. Dezember als

 „Internationaler Tag der Menschenrechte“

 begangen.

 Neben den aktuellen Menschheitskatastrophen droht die Dauerkatastrophe durch die fortwährende „Marokkanisierung“ der Westsahara aus der Wahrnehmung zu verschwinden:

 Noch 1990 zählte die marokkanische Menschenrechtsorganisation Association Marocaine des Droits Humains (AMDH) 226 politische Gefangene. Amnesty International (AI) sprach von über 300 und dokumentierte 16 Todesfälle „in der Haft unter verdachterregenden Umständen.“ In einem Bericht vom Januar 2013 des Collectif des fenseurs Sahraouis des droits de l'homme (CODESA) ist alleine von 210 saharauischen politischen Gefangenen die Rede. Alle politischen Gefangenen berichten über Willkür, Grausamkeiten und Folter, was wiederholt von unabhängigen Beobachtenden bestätigt wurde, wie z.B. durch den Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen über „Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe“, Juan Méndez.

 Im aktuellen Jahresbericht der US-Menschenrechtsorganisation „Freedom House“ rangiert die marokkanisch besetzte Westsahara weiterhin unter den „worst of the worst“: In allen drei Bereichen, Freizügigkeit(Freedom Rating), bürgerliche Freiheiten (Civil Liberties) und politische Rechte (Political Rights) bewertet die Organisation die marokkanisch besetzte Westsahara mit dem schlimmsten Rang.

 Es bleibt noch viel zu tun, „die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen“ (Präambel): Gerade in der Westsahara!

 Ich wünschen Ihnen schöne, erholsame Feiertage und einen guten Übergang ins neue Jahr 2015.

 Axel Goldau, Initiative Stärke des Rechts - Kritische Ökologie / ifak e.V.

 und WSRW Germany

Berlin / Göttingen, 10. Dez. 2014 | Marokkos Beitrag zum Internationalen Tag der Menschenrechte:

Marokko schmeißt erneut norwegische Menschenrechtsdelegation aus der besetzten Westsahara raus!

Gestern erreichte eine Delegation der norwegischen Rafto Stiftung für Menschenrechte Al Aiún, die Hauptstadt der besetzten Westsahara. Ihr Ziel war es, Gespräche mit lokalen Menschenrechtsaktivisten über die Aktivitäten des norwegischen Seismik-Unternehmens Seabird auf See der Westsahara im Auftrag der marokkanischen Besatzungsbehörden zu führen. Während ihres Aufenthaltes wurde die Delegation von Sidi Mohamed Daddach begleitet. Sidi Mohamed Daddach erhielt 2001 den Rafto-Menschenrechtspreis, nachdem er 24 Jahre inhaftiert war, weil er sich weigerte unter marokkanischem Kommando gegen seine Landsleute in den Krieg zu ziehen.

Dies ist bereits die fünfte Delegation, an der norwegische Staatsangehörige beteiligt waren, die in diesem Jahr des besetzen Gebietes verwiesen wurde. Bereits 2005 wurde der Vorsitzende der Rafto Menschenrechtsstiftung, Arne Lynngård, gegen seinen Willen aus der Westsahara ausgewiesen.

Einen ausführlichen Bericht und weitere Hintergründe finden Sie hier.