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Kritische Ökologie Nr. 74 – Bd. 25[1]: Sommer 2010 Den 25. Jahrgang widmet die Kritische Ökologie dem UN Jahr der biologischen Vielfalt

| Inhalt
* 2009 - Das war das Jahr des Gorillas * Die Wanderungen des Baumfalken * Die Bucht von Taiji liegt in Japan * Zertifiziertes Papier – welche Aussage für den Schutzder Biodiversität haben verschiedene Siegel? * Selbstbestimmungsrecht und Ressourcenausbeutung [mehr]
Titelthema: Biodiversität und kulturelle Vielfalt in Zeiten des Klimawandels
* Das Projekt um.Welt * Die San in Namibia: Landkonflikte bei einer Lebensweise als Sammlerinnen und Jäger – eine historische Perspektive * Weltpremiere am unteren Ende der Welt: Buschleute aus der Kalahari auf Safari durch Namibia * Bei den Seebären am Kreuzkap (Cape Cross) / Namibia
* Essay: „Gewaltlosigkeit“ – eine neue Form der Gewalt?
* Neuerscheinungen (u.a.: TRUPP, Claudia / TRUPP, Alexander: Ethnotourismus, Interkulturelle Begegnung auf Augenhöhe?, ausführlich rezensiert von Jutka Smajdli [mehr]) * das Letzte |
Ausblick: Auch die Herbstausgabe bleibt dem UN-Jahr der biologischen Vielfalt in besonderer Weise gewidmet – mit dem Titelthema: Zur Natur- und Kulturgeschichte der Boviden – oder: Die Kuh ist nicht Schuld am Klimawandel« [geplant] Hier können Sie das aktuelle Heft für € 5,- + Versand bestellen:
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Kritische Ökologie Nr. 73 – Bd. 24[2]: Winter 2009/10 
| Titelthema und Kommentar widmen sich der [Agro]-Gentechnik in Deutschland: Während eine breite Bevölkerungsmehrheit die Agrogentechnik ablehnt, sorgt ein Filz aus Forschung, Industrie, Behörden und Politik dafür, dass sich trotz dieser Ablehnung die hohen Profiterwartungen einiger Weniger noch immer nicht verflüchtigt haben. Der neue EU-Kompromiss, dass Länder und Regionen selber entscheiden dürfen, ob sie gentechnikfrei oder gentechnisch verseucht sein wollen, wird „die absichtlich versehentliche Ausbreitung“ von genmanipulierten Lebewesen leider nicht verhindern können.
Am 11. Januar wurde „das Jahr der Vereinten Nationen der biologischen Vielfalt“ feierlich im Naturkundemuseum Berlin eröffnet: Dass die Bundesregierung dieses Thema ernst nimmt, verdeutlichte die Anwesenheit der Bundeskanzlerin. Während ihrer Festansprache sagte Angela Merkel nichts über die Position ihrer neuen Regierung, der Sympathien für die Agrogentechnik nicht abgesprochen werden können, ob sie in der Agrogentechnik eine Gefahr für unsere biologische Vielfalt erkenne. Tatsächlich hatte die alte und neue Landwirtschaftsministerin im vorherigen Jahr das Ausbringungsverbot des genmanipulierten Monsanto-Mais MON 810 mit eben solchen Befürchtungen begründet. Die Inhaltsübersicht finden Sie hier Hier können Sie das aktuelle Heft für € 5,- + Versand bestellen:
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Kritische Ökologie Nr. 72 - Bd. 24 [1] : Sommer 2009"Wenn Eine eine Reise macht, dann kann sie was erzählen", wie der Volksmund sagt: Die Autorin unseres Titelthemas hat als Ethnologin in einem kleinem Team aus Deutschland eine Reise durch die Hamada de Tindouf in den nördlichen und südlichen Zemmour bis in den Norden des Tiris gemacht. "Die Gäste der Wüste - Besuch bei nomadisierenden Familien in den befreiten Gebieten der Westsahara" lautet das Titelthema dieser Ausgabe. | Darüber hinaus + Beiträge zum Jahr des Gorillas von Armin Püttger-Conradt: Gorillas in Kahuzi-Biega – im Drehkreuz zwischen Straßenbau, Plünderung und Krieg Bei den Berggorillas in den Virunga-Bergen
+ um Welt: Tausche „Biodiesel“ gegen Orang-Utan Neue Orang-Utan Population in Ost-Kalimantan entdeckt
+ LOHAFEX: Wissenschaftliche Expedition schlägt hohe Wellen – Umstrittene Eisendüngung im Südatlantik
+ PAN: Neue globale Initiative zur weltweiten Beseitigung von DDT
+ Der Kommentar zur Schweinegrippe von Mike Davis: Kapitalismus, Viren und Epidemien + Reflexion von Werner Ruf: Nach-Gedanken zur UN Menschenrechtskonferenz Genf |
+ Essay von Gereon Janzing: Hanf – eine anrüchige Heilpflanze + Neuerscheinungen Und das Interesse der KandidatiNNen fürs Europaparlament am Westsahara-Konflikt ist diesmal wirklich das Letzte
Ausblick: Die Winter-Ausgabe hat das Titelthema: Gentechnik in Deutschland: Industrie, Behörden und Politik – unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Kritische Ökologie Nr. 71 - Bd. 23[2]: Frühjahr 2009
Mit dem Beginn der 9. Vertragsstaaten-Konferenz der UNEP-Konvention über wandernde Tierarten (United Nations Environment Programme – Convention on Migratory Species: UNEP-CMS) Anfang Dezember vorherigen Jahres wurde feierlich das Jahr 2009 zum „Jahr des Gorillas“ (Year of the Gorilla: YoG) erklärt. Ziel ist es, den Schutz der nächsten Verwandten der Menschheit und deren Lebensräume nachhaltig zu fördern und die Lebensbedingungen und Einkommen lokaler Gemeinschaften zu verbessern.
![Nr. 71 Ausgabe 23[2] Frühjahr 2009 Nr. 71 Ausgabe 23[2] Frühjahr 2009](http://www.ifak-goettingen.de/ifak/images/stories/fruit/bilder/kritoek71.jpg)
| Titelbild: Berggorilla-Mann Bingingo im Magahinga Nationalpark / Uganda 2003 Foto: I. Weiche
2009 - Das Jahr des Gorillas Ein Gorilla zum Frühstück Gorillas - Taxonomie, Morphologie und Lebensweise Gorillas im Zoo Ebola - Tod für Affen und Menschen
Darüber hinaus Erfolge im internationalen Naturschutz: Steppenkiebitz und Weißstorch Yes, we can: Die internationalen Kulturtage Causa Saharaui
Der Kommentar von Evo Morales, Präsident der Republik Bolivien über den Klimawandel und vom Prinzip der Solidarität
Auf vier Beinen aus der Armut - ein Selbsthilfeprojekt für alleinerziehende Frauen
Stärke des Rechts [StdR] - Wie die EU mit Freihandelsverträgen das Völkerrecht bricht
Neuerscheinungen
und - das Letzte: Die Pharmakartoffel
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Kritische Ökologie Nr. 70 - Bd. 23[1]: Sommer 2008 Die Kritische Ökologie zur 9. Vertragsstaaten-Konferenz der Konvention über die biologische Vielfalt: Im Mai 2008 wurde die 9. Vertragsstaaten-Konferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt sowie die 4. Sitzung der Mitglieder des Cartagena – Protokolls über biologische Sicherheit in Bonn durch die Bundesregierung ausgerichtet. Sowohl während der 9. Konferenz als auch während des 4. Treffens ist der Begriff Kolonialismus nicht gefallen, und auch die zerstörerischen Kräfte, die mit „modernem Kolonialismus“ verbunden sind, blieben ausgeklammert – so auch der Einfluss des „modernen Kolonialismus“ auf die biologische Vielfalt der Westsahara.
| Titelbild: Fadel Khalifa
Darüber hinaus: Aktion: Polnischer Kleinbauernverband: EU-weites Moratorium – Keine Gentechnik!
um Welt: Polen – Schweiz: Sterben für neuen Impfstoff gegen Vogelgrippe?
Kirgistan – Deutschland: Trauer um Tschingis Aitmatow
DR-Kongo: Nashörner im Kongo ausgerottet?
Der Kommentar von Werner Ruf: Africom: Die USA füllen die letzte Lücke ihrer militärischen Dominanz.
Recycling: Eine liebenswerte Bedürfnisanstalt – die Kompost-Toilette
TITELTHEMA von Axel Goldau mit feinfühligen Gemälden des sahrauischen Künstlers Fadel Khalifa: Westsahara – Zerstörung der Biodiversität durch modernen Kolonialismus Westsahara – die letzte Mönchsrobben-Kolonie
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Stärke des Rechts: Greenpeace blockiert Piraten im Hafen von Göteborg
Dokumentationen: Offener Brief des Pomologen-Vereins über den sorglosen Umgang mit Gentechnik Offener Brief an den „lieben Genossen Mbeki“ aus Kenia
Elfenbein: Das BMU – Bobs heimlicher Helfer?
Neuerscheinungen
Kritische Ökologie Nr. 69 - Bd. 22[2]: Herbst 2007 Die gute Nachricht voran: Alle fünf Nashornarten haben das 21. Jahrhundert noch erlebt, aber längst nicht in ihrer einstigen Vielfalt. Nashörner werden manchmal gern als "urtümlich" oder "vorsintflutlich" bezeichnet, damit soll wohl suggeriert werden, dass sie Lebewesen vergangener Epochen wären und von daher an ihrem Niedergang selber schuld seien. Dabei sind einzig und allein Menschen an ihrer Ausrottung schuld. „Auch Nashörner gehören allen Menschen“ lautet die Titelgeschichte dieser Ausgabe mit Beiträgen von Armin Püttger-Conradt und Axel Goldau.
| Titelbild: Der Nördliche Breitmaulnashorn-Bulle Suni wurde 1980 in Dvur Králové/Tschechien geboren. Er ist der letzte zuchtfähige Bulle dieser Nashorn-Unterart in Menschenobhut. Foto: Kritische Ökologie / ag
Darüber hinaus:
um Welt: „Panafrikanische Gemeinschaft nicht Erdöl fördernder Länder“
Ölfunde im Grenzgebiet zwischen DR-Kongo und Uganda
Der Kommentar von Axel Goldau: Klimawandel und Biosprit – ein [weiteres] Kapitel zum Thema: „Die Krisen des Kapitalismus“
Esperanto von Gereon Janzing: Ein Spiel, ein frommer Wunsch oder ein tatsächlicher Schritt zur Völkerverständigung?
Neuerscheinungen
25 Jahre Arbeitsgemeinschaft Kritische Tiermedizin (AGKT) – wider die Vereinzelung und die VETO Nr. 50 war leider die Letzte!
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Kritische Ökologie Nr. 67 – Bd. 22[1]: Frühjahr 2007 Sansibar war das Einfallstor zunächst der arabischen, anschließend der europäischen Kolonialisten nach Ost- und Zentralafrika. Dies ist nicht nur vielen Menschen nicht gut bekommen. Noch immer sind die Spuren von Kolonialismus und Sklaverei deutlich zu spüren. „Sansibar – bedrängte Natur und wie ihr geholfen wird“ von Axel Goldau ist das Titelthema dieser Ausgabe.
| Titelbild: Muhamed Ayoub Hji, Leiter des Zala-Parks, will die Einstellung vor allem der Kinder gegenüber ihrer Mitwelt ändern. Foto: Kritische Ökologie / ag
Darüber hinaus:
um Welt: Algerien - Terror im Maghreb Brandenburg/BRD – Besseres Klima für Brandenburg
Tigernachrichten aus China, Indien und Russland
Der Kommentar von Werner Ruf: Weißbuch 2006 – Zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr
Nahost – eine Reise in die Wirklichkeit von Gereon Janzing
Neuerscheinungen
Sensation! Monsanto hat das Schwein erfunden! - Patent WO 2005/078133 – ist doch wirklich das Letzte
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Kritische Ökologie Nr. 65 – Bd. 21[1]: Sommer 2006 Die Kamel-Population Rajasthans ist in den letzten zehn Jahren dramatisch zurückgegangen. Daher machte sich die Lokhit Pashu-Palak Sansthan, eine Wohlfahrtsorganisation für pastorale Hirten, zu einer einmonatigen Camel Yatra, eine Reise zu Kamel, auf, um die Situation zu erfassen: „Camel Yatra – eine Reise per Kamel“ von Ilse Koehler-Rollefson und Hanwant Singh Rathore lautet das Titelthema dieser Ausgabe.
| Titelbild: Camel Yatra, eine Reise per Kamel Foto: LPPS – Archiv
Darüber hinaus:
Aktion gegen die Plünderung der Westsahara: Fish elsewhere – „Fangt doch euren Fisch anderswo“
um Welt: BRD – 20 Jahre nach Tschernobyl
Algerien – Die Junta amnestiert sich selbst
Angola – Die Riesenrappenantilope hat die Zerstörungen überlebt.
China – Wölfe sollen den Bestand an Blauschafen regulieren.
BRD – Bald mehr Schneeleoparden in Menschenobhut als im natürlichen Lebensraum?
PAN-Germany – Bundesamt erlaubt erneut extrem giftiges Pestizid.
Südasien – Geiersterben und Panzernashörner
Iran – Geparde haben überlebt
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Tigernachrichten aus Indien und Russland
Biodiversität und Biopiraterie – z.B. Hoodia Der Kommentar von Werner Ruf: Der Menschenrechtsrat der UN – ein Fortschritt? Essay von Utz Anhalt: Der Beutelwolf – Artenschutz und soziale Emanzipation
Gelebte Utopie von Gereon Janzing: Ein Regenbogen sein – Bericht aus Utopia
Neuerscheinungen
Ausbürgerungstest für deutsche Politiker
Erst Gentech-Mais, dann Pharma- und Kunststoffkartoffeln und jetzt auch noch Gen-Raps das ist doch wirklich das Letzte!
Spezialausgaben
Spezialausgaben der Kritischen Ökologie:
Internationale online-Ausgabe - Mai 2008:
Western Sahara: The Destruction of Biodiversity by Modern Colonialism

The ninth meeting of the conference of the parties of the Convention on Biodiversity (CBD) and the fourth meeting of the Conference of the parties serving as the meeting of the Parties to the Cartagena Protocol on Biosafety (COP9 and MOP4) will both take place in May 2008. Delegates from all the 190 member states of the Convention will be on the conference hosted by Germany. Problems concerning biodiversity that result from “modern colonialism” will not be addressed.
Download  von pdf_button.png)
Kritische Ökologie Nr. 68 - Spezialausgabe 2007
Eine Spezialausgabe der Kritischen Ökologie aus dem Jahr 2007 zur neuen Ordnung auf dem europäischen Zuckermarkt mit Beiträgen von Alexander Göbel, Ildefonso Olmedo, Stephan Kosch, Katrin Beckedorf und Regina Begander. Der europäische Zuckermarkt ist mit ausgewählten Ländern des Südens verknüpft. Einige der ehemaligen Kolonien ( AKP-Staaten) und einige am wenigsten entwickelte Länder ( Least Developed Countries, LDS ) haben über verschiedene Abkommen für festgelegte Zuckerquoten einen zollfreien Zugang zum europäischen Markt und kommen in den Genuss der hohen, politisch festgelegten Zuckerpreise in der Europäischen Union, die in der Zuckermarktordnung geregelt und dreimal so hoch wie der Weltmarktpreis sind. | Neue Ordnung auf dem europäischen Zuckermarkt Zuckerpfade nach Europa - das süße Erbe der Kolonien Süße Träume auf Fidschi Kleine Geschichte des Zuckers Bittersüße Zukunft für Ugandas Zuckerwirtschaft
Zucker gegen Armut - Auswirkungen der Initiative "Alles außer Waffen"
Entwicklung des Zuckersektors in ausgewählten LCDs - Beispiele
Zucker - süßer Stoff gegen Armut? Haitianische Zuckerrohrschneider - Sklaven im Paradies Das Berliner Zucker-Museum
Alkohol statt Zucker - der Markt für Ethanol |
Arbeiten bis zum Umfallen Zucker kann mehr sein als nur ein Agrarprodukt
Rezensionen
Zucker im Web
Materialien und Quellen
Das Zuckerprojekt
Kritische Ökologie Nr.66 - Spezialausgabe 2007 Westsahara-Zeitung
Die UN-Generalsekretäre kommen und gehen – doch der Dekolonisierungskonflikt um die Westsahara bleibt bestehen Am 13. Oktober wählte die Vollversammlung der Vereinten Nationen den amtierenden Außen- und Handelsminister Südkoreas Ban Ki Moon durch Akklamation zum neuen Generalsekretär. Er tritt am 1. Januar 2007 die Nachfolge von Kofi Annan als 8. Generalsekretär seit Bestehen der Vereinten Nationen und als deren 4. oberster Chefdiplomat an, der mit dem nach wie vor ungelösten Dekolonisierungskonflikt der Westsahara befasst sein wird. Am 1. Januar 2007 übernimmt Ban Ki Moon als 4. Generalsekretär den Konflikt um die Westsahara • Nach Zypern und Palästina der längste UN-Einsatz • Sind Generalsekretäre ehrliche Vermittler? • Aktionsaufruf an die Zivilgesellschaft | Die UN-Generalsekretäre kommen und gehen – doch der Dekolonisierungskonflikt um die Westsahara bleibt bestehen Unfaire Vermittler - Ein UN-Krimi? Gewinner und Verlierer während der UN-Mission für die Westsahara Die Hauptorgane (Main Bodies) der Vereinten Nationen |
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Kritische Ökologie Nr.64 - Spezialausgabe 2005 Westsahara-ZeitungKeine Lösung für Afrikas letzte Kolonie in Sicht In unserer konfliktreichen Welt drohen lang anhaltende Konflikte in Vergessenheit zu geraten. Dem entgegen zu wirken ist eines der Ziele unserer Westsahara-Zeitungen. Sie sind in unseren Informationsdienst »Stärke des Rechts« eingebunden (s. Impressum) und erscheinen mindestens jährlich in dieser Form. Das marokkanische Besatzerregime macht sich erneut schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen vor allem in der Sahara-Kolonie schuldig und versucht, diese vor der Weltöffentlichkeit zu vertuschen, indem es keine unabhängige Beobachtung und Berichterstattung zulässt. Leider sind Menschenrechtsverletzungen kein Spezifikum dieses Konfliktes, sondern werden in fast allen Staaten dieser Welt begangen. Mit den Westsahara-Zeitungen wollen wir die Besonderheiten dieses Konfliktes herausarbeiten. Deshalb werden wir nicht müde, wieder und wieder zu betonen, dass es sich hier um einen klassischen Kolonialkonflikt handelt, wobei den kolonisierten Menschen ihr Selbstbestimmungsrecht nach wie vor verweigert wird. Nach 30 Jahren Besatzungszeit geben die Menschen nicht auf, ihr Selbstbestimmungsrecht einzufordern. – Der Westen unterstützt »das Recht des Stärkeren« und verhindert »die Stärke des Rechts«. – Der ungelöste Westsaharakonflikt blockiert eine nachhaltige Entwicklung im Maghreb. | Keine Lösung für Afrikas letzte Kolonie in Sicht Der Konflikt - vom "Grünen Marsch" bis hin zum Waffenstillstand Die Rolle der UNO Der Westsahara-Konflikt und "die neue Weltordnung" Chronologie einer gescheiterten Dekolonialisierung Darüber hinaus: Warum diese Zeitung? Marokko und die Westsahara |
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